Windpocken

Diese an sich harmlose Kinderkrankheit kann, wenn sie in der Schwangerschaft auftritt, extrem gefährlich für das ungeborene Kind werden. Daher muss bei Kontakt mit an Windpocken Erkrankten möglichst umgehend die Immunitätslage bestimmt werden.

Eine von zehn Schwangeren hat keine Antikörper und sollte den Kontakt zu Windpockenerkrankten im häuslichen Umfeld meiden. Falls Sie sich daher nicht an eine Windpockeninfektion erinnern können oder unsicher sind, empfehlen wir eine frühe Abklärung. Eine erstmalige Windpockeninfektion kurz vor der Geburt kann beim Kind zu schwer verlaufenden Infektionen ggf. mit Folgeschäden führen.

Sinnvoll ist es zu Beginn der Schwangerschaft, den eigenen Immunitätsstatus zu kennen.

Diese Zusatzleistung wird von den gesetzlichen Krankenkassen im Regelfall nicht erstattet. Die Vergütung richtet sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die erbrachten Leistungen werden privatärztlich liquidiert.